Ostthüringer Drachen- und Gleitschirmfliegerverein Saalfeld e.V.
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Der Mythos vom Fliegen

Der ewige Traum vom Fliegen faszinierte die Menschheit schon immer. Ihr blieb jedoch lange nur die Möglichkeit, das elegante Spiel der Vögel in den Lüften zu bewundern. Die Sehnsucht, dieses Schauspiel nicht nur zu bestaunen, sondern es auch aus eigener Kraft zu erleben, spiegelte sich in vielen Sagen und Mythen wieder. Hier überwanden verschiedene Fabelwesen mit Besen, Teppichen oder abenteuerlichen Fluggeräten die Schwerkraft.

In China sollen schon im späten Mittelalter einige Abenteurer mit regenschirmähnlichen Gebilden von Türmen gesprungen sein und in Europa hat sich der Schneider von Ulm mit einer Bruchlandung lächerlich gemacht.

Doch fliegende Sagengestalten waren den Menschen nicht genug. So versuchten immer wieder erfinderische Personen sich in die Lüfte zu erheben. Der unglaubliche Visionär Leonardo da Vinci skizzierte Projekte von unterschiedlichsten Flugmaschinen, die er allerdings nie in die Tat umsetzte. Schade mit den heutigen leichten Kunststoffen gebaut, würde ein Teil seiner Geräte tatsächlich fliegen!

Jedoch musste die Menschheit noch ca. 400 Jahre warten, bevor der Traum vom Fliegen in Erfüllung ging. Im Jahr 1891 gelingen Otto Lilienthal, einem Berliner Ingenieur, zum ersten Mal in der Geschichte kontrollierte Flüge mit einem Fluggerät schwerer als Luft. Wissenschaftliche Untersuchungen des Vogelfluges und viele eigene erfolgreiche Flugversuche machen Otto Lilienthal seit diesem Zeitpunkt zum unbestrittenen Pionier des Menschenfluges.

Heutige Drachen- und Gleitschirmpiloten sehen ihre Fliegerei gerne als den am stärksten mit Lilienthal verwandten Luftsport. Tatsächlich bleiben geübte Piloten mit modernen Fluggeräten stundenlang in der Luft und legen mit Hilfe thermischer Aufwinde hunderter von Kilometern zurück.

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